TU Dortmund | Fakultät Raumplanung

Förderbescheid für FloodJustice übergeben

Am 13. Juli 2026 erhielt das Verbundprojekt FloodJustice im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW in Düsseldorf seinen Förderbescheid.

Minister Oliver Krischer übergab die Bescheide im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an insgesamt sechs Projekte des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 mit einem Fördervolumen von knapp 12 Millionen Euro, kofinanziert durch die Europäische Union und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Projekt FloodJustice entwickeln die Projektpartner RER (TU Dortmund), IWW (RWTH Aachen), Wasserverband Eifel-Rur und StädteRegion Aachen gemeinsam einen innovativen Ansatz zur Analyse von Hochwasserrisiken, der neben der Gefährdung auch die sozial-ökologische Vulnerabilität und potenzielle Sekundärgefährdungen berücksichtigt. Ein zentraler Projektbaustein ist die Entwicklung eines Gerechtigkeitschecks, mit dem sich die räumliche und gesellschaftliche Verteilung von Hochwasserrisiken und Schutzmaßnahmen systematisch bewerten lässt. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für eine klimaresiliente und gerechte Hochwasservorsorge im Einzugsgebiet der Rur zu schaffen.