Das Projekt untersucht die Auswirkungen von Schwammstadtmaßnahmen auf den lokalen Grundwasserhaushalt. Unter der Leitung der Landeshauptstadt Stuttgart sind daran der Lehrstuhl für Bodenpolitik (BBV) der TU Dortmund, die Universität Stuttgart, die Freie Universität Brüssel, die Stadt Brüssel, die Gemeinde Zwolle sowie weitere Institutionen aus den Niederlanden (Deltares), Belgien (Coordination Senne) und Frankreich (Französisches Geologisches Institut) beteiligt.
Am Montag und Dienstag stellten die Partner:innen den Stand der Arbeiten aus der ersten Forschungsperiode vor. Anschließend bot ein World Café den Teilnehmenden die Möglichkeit, interdisziplinäre Perspektiven zur Umsetzbarkeit von Schwammstadtmaßnahmen in den Partnerstädten zu diskutieren. Zudem brachten die Partner:innen umfassende Einblicke in geohydrologische Fragestellungen ein, wodurch der ausgeprägt interdisziplinäre Charakter des Projekts erneut deutlich wurde.
Am Mittwoch fand die Konferenz mit einer Exkursion zum
Phoenix See unter Leitung der Emschergenossenschaft-Lippe Verband ihren
thematischen Abschluss. Das Projekt, das als Hochwasserschutzanlage weit über
seine Funktion als Naherholungsraum hinaus Bedeutung hat, hinterließ bei allen Teilnehmenden
einen bleibenden Eindruck. Das nächste Konsortiumstreffen ist für November in
Brüssel geplant. Es bleibt spannend, welche neuen Einblicke sich bis dahin
ergeben. Mehr Informationen sind unter https://bbv.raumplanung.tu-dortmund.de/de/forschung/projekte/rainbow/
zu finden.