Der rund 12 Hektar große Park wurde als Ausgleichsfläche für die bauliche Entwicklung der Universität ausgewiesen und dient heute sowohl als Naherholungsgebiet als auch als Lernort. Er zeigt anschaulich, wie Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander vernetzt werden können.
Während der Führung erkundeten die Teilnehmenden verschiedene Nutzungsformen des Geländes, darunter Streuobstwiesen in sogenannten „Sonnenfallen“, einen Weinberg, Sukzessionsflächen sowie einen Permakulturgarten, der von einem lokalen Verein betreut wird. Diese Elemente regten zur Diskussion über individuelle Beiträge zum Umwelt- und Naturschutz sowie über die Rolle von Permakultur im Kontext des Klimawandels und möglicher Anpassungsstrategien an.
Besonderes Interesse galt den Indikatorpflanzen von Auwäldern sowie den vielfältigen, teils historischen Obstsorten wie Mispeln und Baumarten mit essbaren Früchten, darunter Edelkastanien.
Die Exkursion bot einen praxisnahen Einblick in nachhaltige Landnutzung und ökologische Zusammenhänge – ein gelungener Abschluss des Seminars.