Vom 21. bis zum 25. Oktober 2025 kamen mehr als dreißig anglophone und frankophone Wissenschaftler:innen aus Afrika, Europa und Amerika zusammen um gewöhnliche Infrastrukturen in ihrer Vielfältigkeit, in ihren Funktionen und in Bezug auf Erfordernisse für einen neuen Blick auf Infrastrukturen und ihre Planung vom globalen Süden ausgehend zu untersuchen. Die Diskussionen, Exkursionen und Keynotes waren produktiv, lebhaft und mehrsprachig und tief in den jeweiligen (städtischen) Kontexten verwurzelt – von Energieversorgung in Johannesburg und Kinshasa über Marktstände in Nairobi und Umsiedlung ̈ sviertel in Addis Abeba bis hin zu Abwasserströmen durch Accra und Überflutungen in Dakar.
Ohne Marko Scholze und Issa Fofana von Point Sud und ohne die Unterstützung von Mamadou Akila Bodian vom Institut Fondamental d'Afrique Noire (IFAN) wäre dies nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt auch Armelle Choplin und Sidy Cissokho für ihre spannenden Keynotes. Insgesamt war diese Woche eine inspirierende Erinnerung daran, was kollektive Reflexion und Zusammenarbeit über Regionen und Sprachen hinweg erreichen kann.