TU Dortmund | Fakultät Raumplanung

Thomas Hartmann über strukturelle Korruption beim neuen Bauturbo

In der neuesten Ausgabe von Raumforschung und Raumordnung diskutiert Thomas Hartmann die strukturelle Gefahr von Korruption im Bauturbo und plädiert für mehr Transparenz über die Eigentumsverhältnisse in Deutschland.

Seit Ende Oktober 2025 ist der sogenannte „Bauturbo“ in Kraft – das Baugesetzbuch wurde um mehrere Paragraphen erweitert, um den Neubau von Wohnraum zu beschleunigen. In “Damit der Bauturbo nicht zum Korruptionsturbo wird. Wieso es jetzt mehr Transparenz zum Eigentum braucht diskutiert Prof. Dr. Thomas Hartmann vom Lehrstuhl für Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunalem Vermessungswesen (BBV) den Bauturbo als gesetzliche Neuerung, die Korruption und Landspekulation strukturell erleichtern kann, unabhängig von den Absichten einzelner Akteure. Der Beitrag möchte einen kritischen Impuls zur aktuellen Deregulierungsdebatte in der Bodenpolitik und der Bauleitplanung geben – und zugleich die Diskussion um die demokratische Legitimation der Raumplanung weiter voranbringen.