Bereits seit fast fünf Jahrzehnten befragt die Fakultät ihre Alumni regelmäßig zu Studium, Berufseinstieg und beruflicher Situation. Die aktuelle Befragung umfasst die Abschlussjahrgänge 2020 bis 2024 und knüpft an frühere Erhebungen aus den Jahren 2015 und 2020 an, was interessante Zeitvergleiche ermöglicht.
Hohe Zufriedenheit trotz Pandemiebedingungen
Trotz der besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie zeigen sich über 88 % der Befragten „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit ihrem Studium, was sogar eine leichte Steigerung gegenüber früheren Befragungen darstellt. Die Fakultät wertet dieses Ergebnis als Hinweis auf die Qualität der Studienangebote und als Anreiz, diese weiterzuentwickeln.
Nahezu Vollbeschäftigung bei Masterabsolvent:innen
Besonders erfreulich: Bei den befragten Masterabsolvent:innen besteht annähernd Vollbeschäftigung. 97,8 % haben nach Studienabschluss eine berufliche Tätigkeit aufgenommen, oftmals direkt im Anschluss an das Studium. Auch die Bachelorabsolvent:innen finden frühzeitig Beschäftigungen – fast ein Drittel arbeitet bereits vor dem Masterabschluss in qualifizierten Tätigkeiten.
Starke regionale Verbundenheit
Die Mehrheit der befragten Alumni bleibt ihrer Region treu: Rund 89 % arbeiten in Nordrhein-Westfalen, davon über zwei Drittel im Ruhrgebiet. Diese regionale Bindung spiegelt sowohl die Attraktivität des wohn- bzw. studienortnahen Arbeitsmarktes als auch die enge Vernetzung von Universität und Praxis wider.
Positive Entwicklung von Gehältern und Karrierewegen
Die Einstiegsgehälter sind deutlich gestiegen: Fast die Hälfte der befragten Masterabsolvent:innen verdient inzwischen mehr als 4.000 Euro brutto monatlich. Zudem zeigt sich ein schneller beruflicher Aufstieg – viele wechseln innerhalb weniger Jahre von der Sach- bzw. Projektbearbeitung auf Leitungsfunktionen. Allerdings steigen die Absolventen gegenüber den Absolventinnen vergleichsweise schneller auf, zudem ergeben sich schon nach kurzer Laufbahn deutliche Unterschiede in den Gehältern. So verdienen die Absolventen bei Vollzeitbeschäftigung im Durchschnitt ca. 500 Euro mehr als die Absolventinnen.
Wachsende Bedeutung neuer Themenfelder
Inhaltlich lässt sich eine interessante Verschiebung in den Tätigkeitsfeldern der Absolvent:innen erkennen. Während klassische Bereiche wie Bauleitplanung, Verkehrsplanung und Stadtplanung weiterhin die wichtigsten Arbeitsfelder darstellen, gewinnen neue Themen zunehmend an Gewicht. Besonders deutlich ist dies bei den erneuerbaren Energien, deren Anteil um rund zehn Prozentpunkte auf 15 % gestiegen ist. Auch Fragen des Klimaschutzes und Beteiligungsprozesse sind fest im Aufgabenprofil vieler Raumplaner:innen verankert.
Die Befragungsergebnisse lassen sich hier im Detail nachlesen.
Kontakt: ulla.greiwe@tu-dortmund.de, thomas.terfruechte@tu-dortmund.de, katrin.gliemann@tu-dortmund.de