TU Dortmund | Fakultät Raumplanung

Spiel.Raum - ein verspieltes Sommersemester

Spielen in einem Seminar? Denkbar. Aber Spielen als Hauptinhalt eines Seminars? Für viele undenkbar. Doch Spielen kann viel.

Und so haben wir uns im Sommersemester 2025 zum Ziel gesetzt, zu untersuchen, wie Spielen unsere Wahrnehmung des uns umgebenden Raums beeinflusst und welche Rückschlüsse wir daraus für uns als Planer*innen ziehen können. Gemeinsam mit Sandra Huning wurde das Seminar studentisch angeleitet und bat somit den optimalen Rahmen, sich hierarchiearm zu begegnen und offen auszutauschen. Gespielt wurde in Dortmund – auf Plätzen, auf Straßen, in Parks, an einer Bushaltestelle, am Campus. Die Spiele bereiteten die Studierenden Woche für Woche selbst vor und so brachte jede räumliche Gegebenheit und jedes Spiel unterschiedliche Erkenntnisse. Diese waren zwar oft subjektiver Natur, dennoch - ausführlich diskutiert – nachhaltig beeindruckend und dazu anregend, auch über das Seminar hinaus den Blickwinkel zu erweitern und die eigene Rolle im Raum immer wieder zu hinterfragen. Spielen verändert die Stimmung, schafft Nähe und lässt uns die Stadt und uns selbst anders erleben. Es lockert, verbindet, baut Barrieren ab und öffnet Räume – im Kopf und um uns herum. Ganz nebenbei tut es auch einfach gut, sich zu bewegen, zu lachen und sich auf Neues einzulassen. Lasst uns mehr spielen und das Spielen nicht herunterspielen! Wir möchten uns bei Sandra bedanken, dass sie mit uns dieses Seminar durchgeführt hat und wollen ausdrücklich andere Studierende ermutigen, selbst Themen, die sie interessieren, in einem Seminar anzubieten. Für das Gefühl von Selbstwirksamkeit, für die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren und für neue Inhalte im Studium. Lasst uns Lehre gemeinsam gestalten!